Einblick in die Philosophie
und Praxis der Homöopathie

Was ist klassische Homöopathie?

Die klassische Homöopathie wurde vor mehr als 200 Jahren von dem deutschen Arzt Dr. Samuel Hahnemann (1755–1843) entwickelt und im „Organon der Heilkunst“ (1810) niedergeschrieben. Sie ist eine sanfte, ganzheitliche Heilmethode, die sich an den Naturgesetzen orientiert und die Selbstheilungskräfte des Menschen aktiviert - die Lebenskraft.

Statt einzelne Symptome oder Krankheiten zu behandeln, betrachtet die klassische Homöopathie den Menschen als Einheit von Körper, Seele und Geist. In einer homöopathischen Behandlung werden alle Ebenen miteinbezogen und angesprochen. Im Zentrum steht der Mensch und nicht die Krankheit. Ziel ist es, das innere Gleichgewicht wiederherzustellen, die Lebenskraft zu stärken und den Organismus in seine natürliche Harmonie zurückzuführen, indem er lernt, sich selber zu regulieren. Im Taoismus würde man vom Qi sprechen, welches wieder frei fliessen kann.

Homöopathie ist eine Wissenschaft zu studieren und eine Kunst zu praktizieren.

— Dr. Mohinder Singh Jus

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Dr. Mohinder Singh Jus

Warum eine homöopathische Behandlung wählen?

stärkt sanft und nachhaltig

greift an der Ursache

ist individuell auf Sie abgestimmt

ist natürlich, ökologisch und ohne Tierversuche

gute Verträglichkeit

kann mit vielen Therapien kombiniert werden

Das Glück deines Lebens hängt von der Beschaffenheit deiner Gedanken ab.

— Marc Aurel

Ziele der homöopathischen Behandlung

Heilung oder Linderung von bestehenden Beschwerden (körperlich, seelisch oder geistiger Natur).

Beseitigen oder Lindern von Anfälligkeiten (z.B Allergien, wiederkehrende Harnwegsinfekte, Ängste, depressive Verstimmungen).

Ursachen eruieren und die Krankheit an der Wurzel behandeln

Stimulierung der Lebenskraft und Wiederherstellung der Harmonie zwischen Körper, Seele und Geist (ein verschlossener Mensch wird offener, ein aggressiver Mensch wird ruhiger, gelassener und zufriedener)

Stärkung der persönlichen Ressourcen und Resilienz.

Nachhaltige Selbstregulation des Organismus

Homöopathie ist eine Impulstherapie. Das bedeutet, es handelt sich nicht um eine Dauerbehandlung. Es wird so viel wie nötig und so wenig wie möglich dosiert und behandelt.

Gesundheit zu erlagen bedeutet demnach, wieder in Harmonie mit Körper, Seele und Geist zu sein. In der griechischen Mythologie ist Harmonia die Göttin der Eintracht (gr. harmonia = Zusammenfügung). Wenn wir gesund sind, denken wir klar, haben genügend Energie und fühlen uns wohl. Die Lebenskraft fliesst frei. Um solche Prozesse zu realisieren, braucht es Bewusstsein - die Fähigkeit, klar zu fühlen und zu erkennen, was wir nachhaltig verändern können. Die Homöopathie hilft, dieses Bewusstsein zu entwickeln.

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Wir sind, was wir denken. Alles, was wir sind, entsteht aus unseren Gedanken. Mit unseren Gedanken formen wir die Welt.

— Buddha

Wo stösst die Homöopathie an ihre Grenzen?

Wenn chirurgische Eingriffe nötig sind, z.B bei chronischen Herzkrankheiten (z. B. Stenosen, Herzklappeninsuffizienz) oder bei einer Fraktur nach einem Unfall. In solchen Fällen unterstützt die Homöopathie die Wundheilung, lindert Schmerzen und begleitet den operativen Eingriff.

Bei unheilbaren Erkrankungen, wenn das Gewebe bereits irreversibel geschädigt ist (z.B bei Krebs mit Metastasen, Nierenversagen, Lungenemphysem) kann die Homöopathie nicht mehr heilen. Sie lindert jedoch die Symptome und verbessert die Lebensqualität spürbar.

In palliativen Lebensphasen ist eine einfühlsame homöopathische Begleitung möglich, um z. B. Unruhe oder Belastungen sanft zu lindern – immer in Absprache mit dem behandelnden Ärzteteam.

Die Geschichte
der Homöopathie